Neuigkeiten

18 Juni, 2018
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Die Krone in Berlin

Die Krone in Berlin – Ehrengast beim Endausscheid „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“.

Unsere Gewinnerin Berit war wieder im Namen der QSNA Krone unterwegs. Dieses mal bei hochsommerlichen Temperaturen in unserer schönen Hauptstadt Berlin. Dort hat der Endausscheid der Initiative „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege“ stattgefunden. Träger dieses Bundeswettbewerbs ist der Deutsche Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.. Der Verein hat unter anderem das Ziel, „den Pflege- und Betreuungsberuf öffentlich zu würdigen und hervorzuheben.”
Jens Frieß, Präsident des Vereins, hatte Berit persönlich als Ehrengast eingeladen. Zum umfangreichen Rahmenprogramm der Tage in Berlin gehörte eine Bootsfahrt auf der Spree durch das Regierungsviertel und der Empfang im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages. DAS Highlight für unsere QSNA Gewinnerin Berit ist, neben Networking, neuen Eindrücken und Bekanntschaften, das persönliche Treffen mit Liliane Juchli gewesen. Liliane ist eine Legende der deutschen Pflegelandschaft. Die Ordensschwester hat die Entwicklung und Professionalisierung der Pflege in den letzten vier Jahrzehnten geprägt und vorangetrieben. Sie ist Vorbild und Autorin des umgangssprachlich „der Juchli“ genannten Pflegelehrbuchs. Juchli wird in Kürze mit dem “Verdienstorden der Bundesrepublik – 1. Klasse” ausgezeichnet. Der Vorschlag dafür kam vom Verein Deutscher Verein zur Förderung pflegerischer Qualität e.V.. Glückwunsch dazu!
24 Pflegeschüler aus ganz Deutschland hatten sich über einen Vorausscheid für das Finale des Bundeswettbewerbs qualifiziert. Die Auszeichnungen sind im Roten Rathaus Berlin verliehen worden. Als Sieger ist in einem Modus aus Theorie und Praxis Jan Brandt aus Niedersachsen gekürt worden. Ebenfalls auf dem Podest sind Lisa Hilbenz aus Sachsen-Anhalt als Zweite und die bayrische Claudia Geist auf Rang Drei. Wir gratulieren herzlich zu eurem Erfolg. (Ein großes Dankeschön für die Einladung geht an Jens Frieß und seinen Verein.)

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16 Mai, 2018
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Vorbild und Ehrengast

QSNA-Gewinnerin begeistert Pflegeschüler in Heilbronn für den Award.

Noch schnell das Krönchen gerichtet und dann ging es für Berit Ehmann zum Pflege-Event im Bildungswerk Kolping in Heilbronns Innenstadt. Teil des Bildungswerkes ist die Private Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Die feiert alljährlich den Internationalen Tag der Pflege mit einem großen öffentlichen Programm. Das stand in diesem Jahr unter dem Motto „Unsere Stimme ist lauter als ihr denken könnt.“ Als Highlight und zum Abschluss der Veranstaltung durfte die amtierende und erste deutsche QSNA-Gewinnerin Berit Ehmann bei schönstem Sonnenschein einen Vortrag halten. Zu ihrer siegreichen Idee und rund um den Award hatten die Schüler viele Fragen an die 23-Jährige. Besonders gefreut hat sich Berit über eine Auszeichnung für ihr Engagement von den Schülern selbst. Beim anschließenden Netzwerken hat sich sicher der ein oder andere auch Inspiration geholt. Vielleicht kommt der nächste Gewinner aus dem Bildungswerk Kolping.

Wir sind gespannt auf die vielen, neuen Ideen und kreativen Vorschläge aller Pflegeschüler. Die Bewerbungsphase startet übrigens am 01.09.2018. Wie’s funktioniert, vertraten wir euch rechtzeitig hier. Also, macht euch schon mal Notizen.

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20 April, 2018
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Preisverleihung für den QSNA 2017 in Stockholm

Foto: Yanan Li

Am 19. April war es so weit – das QSNA Team erreichte am Morgen bei bestem Wetter das königliche Schloss. QSNA Deutschland-Gewinnerin Berit Ehmann strahlte Ruhe und gute Laune aus – beeindruckend, wenn man bedenkt, dass sie wenig später auf der Bühne im Königshaus stehen und ihre Gewinneridee auf englisch Königin Silvia von Schweden und internationalen Gästen vorstellen würde.

QSNA Deutschland Vorsitzender Ulrich Zerhusen und Gewinnerin Berit im Taxi auf dem Weg ins Schloss

Nach einem kleinen Fotoshooting mit allen Gästen der Preisverleihung ging es in die Bernadotte Bibliothek. Die beeindruckende Bibliothek beherbergt die königliche Buchsammlung mit etwa 100.000 – teils sehr alten und wertvollen – Büchern.

Mit Spannung erwarteten die Anwesenden nun das Eintreffen der Königin, deren Eintreffen den offiziellen Auftakt für die Preisverleihung markierte. Nach einer Ansprache durch Karin Lind-Mörnesten, der Vorsitzenden von Swedish Care International, betrat Königin Silvia schließlich die Bühne. Ihre Worte waren herzerwärmend und zeigten, wie sehr ihr das Thema des Awards – die Pflege – am Herzen liegt. Im Anschluss an ihre Rede überreichte sie den Gewinnerinnen aus Schweden, Finnland und Deutschland ihre Urkunden. Leider konnte die Gewinnerin aus Polen ihre Urkunde nicht persönlich in Empfang nehmen.

Bühne frei für Gewinnerin Berit

Als die Königin die Bühne verließ, war der große Moment für die drei anwesenden Gewinnerinnen gekommen. Eine nach der anderen durfte ihre Gewinneridee dem internationalen Publikum präsentieren. Berit machte ihre Sache sehr professionell. Sie stellte nicht nur ihre Idee eines verbesserten Notrufsystems vor, sie hatte auch einen Prototypen dabei. Die Königin war sichtlich angetan von Berits Präsentation. Bei der Entwicklung ihres Prototypen hatte Berit Hilfe von den Hausmeistern ihrer Einrichtung, die sie insgesamt toll unterstützt hat.

Berit erklärt ihren Prototypen eines verbesserten Notrufsystems

Im Anschluss an die Präsentationen wurden die Förderschecks durch den Hauptpartner des jeweiligen Teilnehmerlandes  an die Gewinner überreicht. Für Deutschland stand nun Ulrich Zerhusen vom St. Anna-Stift in Kroge auf der Bühne. Er ist Vorsitzender des QSNA in Deutschland.

Übergabe des symbolischen Schecks an Berit

Nach der Zeremonie gab es für die Gewinner noch die Gelegenheit, eigene und auch professionelle Fotos mit der Königin zu machen. Eine tolle Erinnerung an ein einmaliges Erlebnis. Die Königin nahm sich viel Zeit – nicht nur für die Bilder, sondern auch für wirklich persönliche Gespräche mit jedem einzelnen.

Berit mit Königin Silvia von Schweden. Foto: Yanan Li.

Eine Königin trifft man nicht jeden Tag. QSNA-Jurorin Anna Thygs schildert ihren Eindruck von der Begegnung: “Die Königin freut sich, wenn sie sich in ihrer Muttersprache unterhalten kann. Durch ihre charmante Art hat man quasi automatisch keinerlei Berührungsängste. Sie ist sehr daran interessiert, etwas von der Person zu erfahren, mit der sich sich unterhält.”

Nach der Feierlichkeit ging es für Gewinnerin Berit auch gleich wieder zum Flughafen – der nächste Termin wartet. Berit wird heute gemeinsam mit Ulrich Zerhusen in Dresden auf dem Interprofessionellen Gesundheitskongress präsent sein. Im Rahmen des Schülertags berichtet sie dort von ihren Erfahrungen und wird junge Menschen für den Pflegeberuf zu begeistern wissen. QSNA Deutschland wird mit einem Messestand auf dem Kongress vertreten sein.

Für das Team geht eine aufregende Zeit zu Ende. Berits Leben hat sich durch den Award verändert. Durch die mediale Aufmerksamkeit wird sie in ihrem Heimatort auf der Straße erkannt und angesprochen. Sie wird weiter mit viel Motivation und Leidenschaft ihren Beruf ausüben und als Botschafterin des Queen Silvia Nursing Award dem Pflegenachwuchs durch ihr Beispiel zeigen, dass man mit einer Idee viel für die Pflege erreichen und auch Dinge verändern kann. Was Berit mit ihren 6.000 Euro Preisgeld plant, hat sie dem Team verraten. Möglicherweise wird es hierzu bald Neuigkeiten geben.

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8 April, 2018
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Countdown: Bald geht es für Berit nach Stockholm

 

QSNA-Gewinnerin Berit ist sehr gefragt.

Für unsere QSNA-Gewinnerin Berit wird es langsam aufregend. Nicht mehr lange und sie fliegt zur Preisverleihung nach Stockholm und wird dort auch die Gewinnerinnen aus Schweden, Polen und Finnland wiedersehen. Hier gibt sie Einblick, wie es ihr im Moment ergeht:

Die Zeit rennt und ich weiß leider überhaupt nicht, wo sie hinfliegt. Nur noch wenige Tage sind es, bis es für mich endlich nach Stockholm geht. Im Januar und Februar war ich noch total gelassen, aber jetzt stellt sich schon eine kleine Aufregung ein. Die Vorbereitungen laufen und mein Outfit steht immer noch nicht. Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht und erlebt?

Ich habe verschiedene Interviews gegeben und war auf der großen Leitmesse Altenpflege in Hannover. Gemeinsam mit dem Projektleiter Julian und dem 1. Vorstand Ulrich Zerhusen verbrachte ich aufregende und informative Tage auf der Messe mit dem eigenen Messestand. Der QSNA hatte eine sehr gute Resonanz und ich konnte mit mehreren Schülern und Studenten über ihre Ideen sprechen und ihnen sogar ein paar Tipps geben. Meine Ausbildung kam trotzdem nicht zu kurz. Ich befand mich in der Praxisphase und konnte mich entspannt auf meine letzten Praxisbesuche vor der Prüfung vorbereiten.

Auch die letzte Jahreshausarbeit habe ich geschrieben, zu einem Thema welches mich doch sehr über die Vergangenheit und die Zukunft zum nachdenken brachte.

“Warum werde ich Altenpflegerin?”

Über dieses Thema zu schreiben, bedeutet auch zu reflektieren, ob man wirklich in diesem Beruf arbeiten möchte und welche Ziele man selbst für die Zukunft hat und wo man sich sieht. Die verschiedensten Seiten der Pflege konnte ich beleuchten und auch meine eigenen Meinung offen und ehrlich schreiben. Mir persönlich half diese Hausarbeit, mein berufliches Selbstverständnis noch einmal genauer zu definieren.

Meine klare Antwort auf die Frage der Hausarbeit: Ich werde Altenpflegerin, weil der Beruf mich täglich motiviert und inspiriert, meinen Horizont zu erweitern und dabei Gutes zu tun. Es ist ein Beruf mit Gefühlen, welche nicht konkret als positiv oder negativ wertbar sind, denn Gefühle haben nie eine Wertung verdient. Sie sind immer beides zugleich. Es kommt nur auf den Kommunikationsweg und die Sender und Empfänger an, wie sie diese Gefühle wahrnehmen.

Altenpflege und Krankenpflege bedeutet, die Welt aus verschiedenen Augen zu sehen und auch in diese Augen zu blicken. Wie wir etwas wahrnehmen, bleibt ganz allein uns selbst überlassen. Daraus entstehen dann Gefühle, Geschichten und Erfahrungen.

Mein Ziel während und nach der QSNA Zeit ist es, andere Pflegekräfte mit meiner Geschichte und meiner Leidenschaft für den Beruf zu motivieren, Menschen für den Pflegeberuf zu interessieren und damit täglich die Pflege ein kleines Stück besser zu machen.

Diesen Monat findet ihr ein Portrait über mich in der Vincentz Altenpflege Zeitschrift.

Als wäre eine Begegnung mit einer echten Königin nicht aufregend genug steht nach Stockholm für mich noch ein weiteres Highlight an. Der Fernsehsender SWR dreht ein kleines Portrait über mich. Am 24 April ab 18.45 Uhr wird der Beitrag im SWR zu sehen sein. Wenn Ihr also mich und meine Einrichtung kennen lernen möchte, schaltet einfach rein!

Wenn ich so zurück Blicke auf die letzten QSNA Monate… Wow! Ich kann es manchmal immer noch kaum glauben.  Aber langsam sackt es, dass ich den Award tatsächlich gewonnen habe und sich nun viele neue Möglichkeiten ergeben. Ich habe viele neue Menschen getroffen und auch neue Perspektiven auf die Pflege kennengelernt. Nach Stockholm werde ich wieder einen Blogpost für Euch schreiben. Auf der Facebookseites des QSNA könnt Ihr mir unter dem Post zu diesem Beitrag gerne Eure Fragen hinterlassen. Ich werde versuchen, alle in meinem nächsten Blogpost zu beantworten.

Ich schicke euch viele liebe Grüße aus Backnang. Eure Berit

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28 Februar, 2018
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Gewinnerin Berit über den Alltag nach dem QSNA-Gewinn

Berit in Berlin

Nun sind ein paar Wochen seit dem Pflegekongress ins Land gegangen und ich habe auch viele schulische Tätigkeiten zu erledigen. Zum Beispiel Hausarbeiten und Praxisbesuche vorbereiten. Aber auch Hausarbeiten bzw. Jahresarbeiten stehen an. Diese rücken immer näher und auch der Tag des Examens rückt näher. Wahnsinn! Es sollen nur noch sechs Monate sein. Wo sind die letzten 2,5 Jahre der Ausbildung geblieben? Unglaublich, dass die Zeit nun so rennt.

Auch mit dem QSNA geht es nun weiter. Kräftig frische ich mein Englisch durch Fachbücher und Filme auf, damit ich perfekt für die Preisverleihung in Stockholm gerüstet bin. Mein Englisch in dieser Weise aufzufrischen hätte ich nie ohne den QSNA getan, da ich diese Sprachkenntnisse bei der Arbeit nicht benötige.

Auch der nächste Termin für den QSNA steht an. Vom 6.03 – 08.03 werde ich auf der Leitmesse Altenpflege in Hannover vor Ort sein. Vielleicht treffe ich ja den ein oder anderen Leser des Blogs. Ebenso werde ich Aussteller besuchen, die mich besonders interessieren. 

Ich stehe und brenne für meine Idee und möchte versuchen, diese im Pflegesektor zu integrieren. Wer nicht wagt, der gewinnt nicht. Das ist meine Devise. Denn auch für Euch Pflegeschüler gilt, wagt den Schritt, Bewerbt euch beim QSNA. Denn ich habe nie geglaubt, dass ICH gewinnen werde.

Sprecht über Eure Ideen und macht sie publik. Denn wir sind die Zukunft und können verändern. Wir müssen noch jahrelang arbeiten, aber durch Innovationen und neue Ideen können wir unser Arbeitsleben und das Leben unserer Bewohner ein kleines bisschen besser gestalten. Das ein oder andere Lachen oder der Ausdruck von Freude unserer Bewohner, weil es uns und ihnen besser geht ist mehr als nur ein Beweis, dass wir in diesem Moment alles richtig machen. Diese Momente sollte es doch öfter geben?!

Durch den QSNA habe ich mein Blickwinkel in der Pflege erweitert. Ich mache mir zu allem mehr Gedanken und hinterfrage viel mehr als zuvor. Auch Interviews mit der regionalen Presse standen an und werden noch anstehen. Bisher habe ich sehr nette Menschen kennengelernt die sich wirklich Zeit genommen haben, sich mit dem Award zu beschäftigen. Das gibt mir die Chance, die Pflege ins richtige Licht zu rücken. Aber auch der QSNA ist ein Teil von mir geworden. Langsam wachse ich in die Rolle der Preisträgerin rein und fühle mich doch nun so ziemlich wohl.

Trotz all des Trubel und der Ehre, ich bin und bleibe eine ganz normale Pflegeschülerin mit Ecken und Kanten. Ich bin kein Experte. Weder im politischen noch im beruflichen Bereich. Ich mache mein Examen wie jeder andere und genieße doch ein wenig das Reisen und die verschiedenen Eindrücke. So eine Chance bekommt man nur einmal im Leben!

Als nächstes werde ich von der Messe in Hannover berichten mit allen Eindrücken und Erfahrungen.

Ich hoffe auf weitere Verfolger und Leser und vor allem, ab dem Herbst auf viele neue Bewerbungen zum QSNA.

Nutzt die Chance!

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8 Februar, 2018
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Treffen der QSNA-Preisträger auf dem Kongress Pflege 2018

Berit Ehmann, die erste Gewinnerin des Queen Silvia Nursing Award in Deutschland.

In Berlin trafen sich die Gewinner des Queen Silvia Nursing Award 2017. Berit Ehmann, Preisträgerin aus Deutschland, schildert ihre Eindrücke:

Am 19. und 20. Januar fand in Berlin der Pflegekongress des Springer Verlages statt. Trotz des Sturmtiefs “Frederike” verlief die Anreise doch sehr entspannt. Vor Ort hab ich die Gewinnerinnen aus den anderen Ländern ( Schweden, Polen, Finnland) getroffen und konnte mich mit ihnen austauschen. Unser erstes Treffen fand am Donnerstag Abend im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens mit einem Teil der Jury und dem Vorsitzenden von QSNA Deutschland, Ulrich Zerhusen, statt.


Da ich mit den Gewinnerinnen nur Englisch sprechen konnte, stellte ich fest, dass ich meine Kenntnisse doch auffrischen sollte und dass mir einige Vokabeln aus dem Pflegebereich fehlen. Auch wenn der Start im sprachlichen Bereich etwas holprig verlief, kam ich schnell wieder rein, so dass ich teilweise nur noch Englisch gesprochen habe – auch wenn ich die Chance auf Deutsch gehabt hätte.

Wir verbrachten die Kongresstage zusammen und konnten viele neue Eindrücke gewinnen. Besonders am ersten Tag haben mir persönlich die Diskussionen und die offiziellen Grußworte am Besten gefallen. So konnte ich mir ein Bild davon machen wie andere Menschen über den Zustand der Pflege in Deutschland denken. Ebenso fand ich es sehr interessant, dass auch die skandinavischen Länder einen Pflegekräftemangel haben und dass dort nicht – wie in den Medien kommuniziert wird – alles besser in der Pflege ist.

Auch am Stand unterhielt ich mich mit vielen verschiedenen Personen aus dem Pflegesektor und konnte Kontakte knüpfen. Meine Idee kam durchweg sehr gut an. Besonders, da ich persönlich mehr erklären konnte als schriftlich oder im Internet. Auch die Ideen aus den anderen Ländern wurden sehr gut angenommen.

Berit im Interview am QSNA-Stand

Es wurden sehr viele Fotos gemacht. Auch ein Interview und ein kleiner Film mit mir wurde gedreht. Wir Gewinner standen wirklich im Mittelpunkt.

Die Verleihung des Pflegemanagement Awards macht auch Mut, etwas zu verändern und eigene Ideen weiterzuentwickeln, denn diese Menschen haben es geschafft, ihre Idee erfolgreich umzusetzen. Hier nochmal: Herzlichen Glückwunsch!

Berit in Berlin

Eine gemeinsame Sightseeing Tour durch Berlin zusammen mit den anderen Gewinnerinnen durfte natürlich nicht fehlen. Denn wenn man schon mal in Berlin ist, sollte man sich doch die Stadt ein bisschen anschauen und neue Eindrücke gewinnen.

Berit erkundet mit Kari aus Finnland und Rebecca aus Schweden die Hauptstadt

Mir machte es persönlich sehr viel Spaß, jedoch sind solche Tage auch sehr anstrengend und man benötigt auch ein wenig Zeit sich zurückzuziehen und zu entspannen. Die ganzen Eindrücke haben sich nun schon gesetzt und ich konnte mir ein neues Bild der Pflege machen.

Im Rückblick ein gelungenes Wochenende. Ohne den Queen Silvia Nursing Award hätte ich niemals solch eine Chance erhalten und hätte während meiner Ausbildung auch keinen Pflegekongress in so weiter Entfernung besucht. Ebenso konnte ich durch den QSNA bereits viele neue Menschen kennenlernen, die ich so nie gesprochen hätte. Auch die Chance, die Gewinnerinnen aus den anderen Ländern zu treffen und zu sprechen wäre mir wohl verwehrt geblieben. Auch, dass ich nochmals zwei Finalisten treffen konnte fand ich sehr schön. Danke an Kristian und Anna, dass Ihr gekommen seid und wir uns nochmals sehen und sprechen konnten.

Berit beantwortete an den Kongresstagen geduldig die vielen Fragen.

Um mein Englisch aufzufrischen, habe ich mir gleich das Buch aus der Pflegiothek Reihe zugelegt und frische nun fleißig mein Vokabular für den Pflegebereich auf.

Ich hoffe, dass das Jahr weiterhin so spannend verläuft und ich weiterhin neue Eindrücke sammeln kann. Vielleicht bietet mir ja der QSNA die Chance, dass meine Idee zur Realität wird.

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23 Dezember, 2017
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Berit Ehmann ist erste Preisträgerin des Queen Silvia Nursing Award Deutschland

PRESSEINFORMATION

Berit Ehmann (23) aus Backnang gewinnt Queen Silvia Nursing Award 2017

Die erste deutsche Preisträgerin des „Queen Silvia Nursing Award“ heißt Berit Ehmann. Die 23-jährige Pflegeschülerin aus Backnang bei Stuttgart überzeugte die Fachjury mit der Idee, das Notrufsystem in Pflegeheimen zu revolutionieren. Der Award wurde erstmals 2013 aus Anlass des 70. Geburtstages von Königin Silvia von Schweden vergeben. In Deutschland fand der Wettbewerb nun zum ersten Mal statt.

303 Ideen reichte der deutsche Pflegenachwuchs bei der Vergabekommission des Innovationspreises ein. Sechs Ideen schafften es ins Finale, aus der eine fachkundige Jury um den Vorsitzenden Ulrich Zerhusen vom St. Anna-Stift Kroge den Siegerbeitrag wählte. Bei der Präsentation ihrer Idee überzeugte Berit Ehmann die Jury mit Akribie, Fachwissen und Herzblut.

Ihre Idee: In jedem Zimmer soll es einen Notfallknopf für lebensbedrohliche Situationen geben, damit ohne Zeitverlust eine Fachkraft alarmiert werden kann. Das System könnte mit einer zentralen Leitstelle verbunden sein, ähnlich wie bei Feuermeldern.

„Die sechs Finalisten haben es uns Juroren extrem schwergemacht. Mit welcher Kreativität, Zielstrebigkeit und Tiefe jede Idee präsentiert wurde, hat uns einfach nur begeistert“, so Jurorin Dr. Ursula Sottong von den Maltesern. Jurykollege Falk H. Miekley von Springer Pflege ergänzt: „Die Schülerinnen und Schüler haben für ihre Ideen gebrannt, das hat man gemerkt. Letztendlich hat Frau Ehmann das Rennen gemacht, weil ihre Idee einfach und genial ist. „Aber auch, weil sie den Pflegeberuf mit Stolz und Begeisterung ausfüllt.“ Michael Eisenberg von der Dr. Willmar Schwabesche Heimstättenbetriebsgesellschaft ist sich sicher: „Als erste QSNA Gewinnerin wird Frau Ehmann einen Beitrag dazu leisten, dem Pflegeberuf und insbesondere den Auszubilden die gesellschaftliche Aufmerksamkeit zu geben, die sie verdienen.“

Bei der Schülerin der Evangelischen Fachschule für Altenpflege in Backnang ist die Freude groß: „Ich konnte es schon kaum glauben überhaupt zu den Finalisten zu gehören. Dass ich jetzt als erste deutsche Pflegeschülerin den Queen Silvia Nursing Award gewonnen habe, bewegt mich sehr. Ich möchte die Aufmerksamkeit nutzen, um der Pflege in Deutschland eine laute und stolze Stimme zu geben“, so Berit Ehmann.

Ihre Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert die Preisträgerin bei der Stiftung Altenheime Backnang und Wildberg. Nun wartet auf sie die große Preisverleihung im kommenden April im Königspalast in Stockholm. Dort wird sie von Königin Silvia persönlich den Queen Silvia Nursing Award 2017 entgegennehmen. Die Auszeichnung ist mit 6000 Euro dotiert und enthält ein internationales Pflegestipendium.

ZUSATZINFOTMATIONEN

Über den Queen Silvia Nursing Award (QSNA):
Königin Silvia von Schweden ist seit den neunziger Jahren sehr stark dem Thema Pflege im Alter verbunden. 1996 gründete sie unter dem Eindruck der Demenzerkrankung ihrer Mutter die Silviahemmet Stiftung, die das Verständnis für das Krankheitsbild in der Öffentlichkeit fördern, die Ausbildung von Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und auch Angehörigen unterstützen und den wissenschaftlichen Diskurs stimulieren will.
Am Sitz der Stiftung in Stockholm befindet sich heute eine Tagespflege für Menschen mit einer Demenzerkrankung und ein Schulungszentrum

Zur Förderung des Pflegenachwuchses wird seit 2013 der Queen Silvia Nursing Award vergeben. Nach Schweden, Finnland und Polen findet der Ideenwettbewerb erstmals 2017 in Deutschland statt. Ziel des QSNA ist es, das Bild des Pflegeberufs in der Öffentlichkeit positiv zu besetzen sowie die Bedingungen für Pflegekräfte, Betroffene und Angehörige zu verbessern.

Über das Stipendium:
Die Pflegekraft, die den Queen Silvia Nursing Award gewinnt, erhält ein Stipendium in Form eines Geldpreises in Höhe von 6000 €. Darüber hinaus bekommt sie die Möglichkeit, an einem individualisierten Praktikum für mindestens sechs Monate teilzunehmen. Das Praktikum kann bei den Partnerorganisationen durchgeführt werden. So kann die Gewinnerin oder der Gewinner ein halbes Jahr lang vielfältige Eindrücke, Erfahrungen und Wissen aus unterschiedlichen Perspektiven im Gesundheitswesen und der Altenpflege sammeln.

PRESSEKONTAKT

Ulrich Zerhusen
Queen Silvia Nursing Award Deutschland
Kroger Str. 51
49393 Lohne
Email: uzerhusen@queensilvianursingaward.de

Tel: 04442-805-181
Fax: 04442-805-157

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22 Dezember, 2017
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QSNA Deutschland – die Finalideen

Über 300 Einreichungen gab es im ersten Jahr des Queen Silvia Nursing Award Deutschland. Sechs Teilnehmer schafften es ins Finale. Hier sind ihre Ideen.

 

Tierische Nähe!

QSNA-Finalistin Nina Summe ist stolze Besitzerin eines Hundes – Buddy. Mit Buddy hat sie schon vielen älteren Menschen Nähe und Wärme gebracht. Jetzt bewarb sie sich mit ihrer Idee einer Internetplattform, die Ehrenamtliche, die ein zugewandtes Tier besitzen, und Pflegeeinrichtungen zusammenbringt.

So sollen schnell und unkompliziert Mensch und Tier zusammenfinden, denn so ein tierischer Besuch kann ganz viel geben, auch wenn es sich nicht um ein Therapietier handelt. Wir sagen: Wau! Das ist klasse!

Über Generationsgrenzen gehen

Andrej Wagner gelang mit seiner Idee der Patenschaft der Einzug ins QSNA-Finale. Kern seiner Idee: Pflegebedürftige ältere Menschen und solche, die mitten im Leben stehen und ihre Zeit gerne teilen, sollen sich finden und gegenseitig voneinander profitieren. Durch den Austausch über Generationsgrenzen hinweg, aber eben auch dadurch, sich gegenseitig Freude zu schenken.

Andrej ist so überzeugt von seinem Pflegeberuf, dass er für ihn sogar sein Studium schmiss. Wir freuen uns über das aus tiefster Überzeugung kommende Engagement und den tollen Vorschlag.

Von Bewohnern für Bewohner

Das Gefühl, gebraucht zu werden, kann Menschen Halt und Selbstvertrauen geben. Das erkannte auch Vanessa. Ihre Idee: Mit ein bisschen Starthilfe starten Bewohner in Pflegeeinrichtungen ihren eigenen Laden, in dem selbst gemachte, aber auch eingekaufte Produkte zum Verkauf angeboten werden.

Die unterschiedlichen Kompetenzen der Bewohner können in die Herausforderungen einfließen, die ein solcher Laden stellt. Vanessa zog mit ihr ins Finale ein, wo sie begeisternd präsentierte. Wir wollten gleich losshoppen!

Umlagern im Schlaf

Bettlägerige Pflegebedürftige müssen regelmäßig umgelagert werden, auch in der Nacht. Bisher geht dies leider nicht wirklich, ohne den Schlafenden zu wecken, denn es besteht die Gefahr des Wundliegens.

Kristian hat eine Matratze entworfen, die durch eine geräuschfreie Hydraulik und viele bewegliche kleine Würfel das Lagern im Schlaf übernimmt und durch die Flexibilität der Würfel ein Wundliegen vermeidet. So kann durchgeschlafen werden und gleichzeitig wird auch noch das Pflegepersonal entlastet. Wir horchen gleich mal an der Matratze.

Wenn jede Sekunde zählt

Die meisten Notrufsysteme in Pflegeeinrichtungen arbeiten mit zwei Farben: eine zeigt die Anwesenheit und die andere einen Notfall an. Wird dieser ausgelöst, ist nicht erkennbar, welche Art von Hilfe die Kollegin benötigt. Es kann vorkommen, dass Fachpersonal, das zu Hilfe kommt, noch einen Notfallkoffer holen muss.

Ins Finale schaffte Berit es mit ihrer Idee eines Notrufsystems, das es durch die Ergänzung um eine weitere Farbe ermöglicht, anzuzeigen, ob es sich um eine lebensbedrohliche Situation handelt. Auch kann dieses Signal – ähnlich wie bei der Brandmeldeanlage – gleich mit der Notruf-Leitzentrale verbunden werden und so wertvolle Zeit sparen. Unsere Farbe für diese Idee? Grüüüüün!

Wohlfühlen mit vertrauten Stimmen

Anna möchte älteren Menschen Geborgenheit und einen guten Schlaf schenken. Gerade Menschen mit einer dementiellen Veränderung haben oft eine starke Verbindung zu lange Vertrautem. So ist bewiesen, dass bekannte Stimmen von Angehörigen beruhigend wirken. Von Alleinstehenden wird die Stille in der Wohnung oft als sehr bedrückend empfunden und mit dem Fernseher gefüllt.

Annas Idee: Angehörige erstellen Tonbandaufnahmen und erzählen gemeinsam Erlebtes oder lesen Geschichten vor. Diese Aufnahmen können immer dann abgespielt werden, wenn es zu ruhig wird. Diese personalisierten Hörbücher sollen natürlich nur ergänzend zum persönlichen Kontakt sein. Aber oft sind die Kinder weit weg oder die Nacht wird sehr lang. Ob Erlebtes oder Roman – wir sind ganz Ohr, Anna!

Am 23. Dezember werden wir – passend zum Geburtstag von Königin Silvia von Schweden – den Gewinner des Awards bekanntgegeben. Dieser erhält 6.000 Euro, ein individuelles Praktikum und er wird von der schwedischen Königin im Rahmen einer Preisverleihung in Stockholm gemeinsam mit allen Gewinnern aus den verschiedenen Teilnahmeländern ausgezeichnet.

Im nächsten Jahr erhalten dann alle Pflegeschüler eine neue Chance, sich mit ihren Ideen für die Zukunft der Pflege zu behaupten.

 

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22 Dezember, 2017
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QSNA Deutschland – das Finale

Am 11. Dezember fand das große Finale des ersten Queen Silvia Nursing Award Deutschland statt. Im Vorfeld hatten die Juryteilnehmer über 300 Ideen gesichtet und die Finalisten ausgewählt. Die sechs Teilnehmer des Finales präsentierten der fachkundigen Jury ihre Ideen. Im Klostercafé des St. Anna-Stift in Kroge stellte jeder Finalist persönlich seine eingereichte Idee ein und stellte sich den Fragen der Jury.

Bei der Jurysitzung wurde angeregt diskutiert.

Einige Finalisten reisten bereits am Vortag an. Es hatte einen kleinen Wintereinbruch gegeben und so waren alle auf der sicheren Seite und hatten noch Zeit, sich ausgeruht auf ihre Präsentationen vorzubereiten.

Die Aufregung ließen sich die Finalisten bei ihrer Präsentation nicht allzu sehr anmerken.

Die Finalisten des ersten Queen Silvia Nursing Award Deutschland: Nina Summe, Andrej Wagner, Vanessa-Möbis-Wolf, Kristian Schulz, Berit Ehmann und Anna Hense.

Die Portraits und Ideen sind auf der offiziellen Facebookseite des Queen Silvia Nursing Award Deutschland zu finden. Die Teilnehmer begeisterten die Jury nicht nur mit ihren Ideen, sondern auch mit der Leidenschaft und Überzeugung, mit der sie ihre Konzepte vorstellten.  Sechs tolle Persönlichkeiten präsentierten da sich und ihre Ideen und so wurde es ein kurzweiliger Tag.  Besonders spannend waren die persönlichen und bewegenden Geschichten, die die Teilnehmer zu ihren Ideen inspirierten. Persönliche Schicksale, praktische Erfahrungen und jede Menge Herzblut führten zu tollen Einreichungen beim Award.

Für die Jury war es bei so vielen tollen Ideen und Pflegeschülern nicht ganz leicht, sich zu entscheiden. Aber nach einem intensiven Austausch und vielen Diskussionen stand am Ende des Tages fest, wer der erste deutsche Preisträger sein wird. Da eine offizielle Bekanntgabe in allen teilnehmenden Ländern zeitgleich zum Geburtstag der Königin Silvia von Schweden am 23. Dezember stattfindet, wird auch erst an diesem Tag der Gewinner benachrichtigt und dann veröffentlicht. Es bleibt also spannend.

Höchste Konzentration bei den Juryteilnehmern während der Präsentationen

Jurymitglieder des Awards sind:

Ulrich Zerhusen, St. Anna-Stift Kroge

Gabriele Ostendorf, Förderverein Anna Wassenberg e.V.

Dr. Ursula Sottong, Malteser Deutschland

Falk H. Miekley, Springer Pflege

Elisabeth Blömer (in Vertretung für Ludvig Mörnesten, Swedish Care International)

Michael Eisenberg, Dr. Willmar Schwabesche Heimstättenbetriebsgesellschaft

Maori Kunigo, Text

Anna-Carina Thygs, Marketing

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6 November, 2017
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Gisela Wehenpohl – für den Queen Silvia Nursing Award auf Tour

Gisela Wehenpohl hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Queen Silvia Nursing Award an Pflegeschulen in Deutschland bekanntzumachen. Schon 20 Schulen hat sie besucht. Wir haben sie nach ihren Erfahrungen gefragt.

QSNA: Was ist Deine Rolle beim Queen Silvia Nursing Award? Was machst du genau?

Gisela: Meine Rolle ist es Nachwuchskräfte zu motivieren schon vorhandene, als auch völlig neue kreative Ideen zur zukünftigen Entwicklung der Pflege beim Queen Silvia Nursing Award 2017 einzureichen.

Dazu besuche ich  Pflegeschulen mit dem Auftrag den Schülern über den Queen Silvia Nursing Award zu erzählen, ihnen den Weg über die Anmeldung, bis hin zur Bewerbung zu erklären. Ganz wichtig ist es, die Schüler zu motivieren mitzumachen, keine Sorge zu haben, dass etwas nicht so toll beschrieben ist, sondern den Mut zu haben engagiert mitzumachen, die Idee steht im Vordergrund.

In einem Zeitfenster von 20 – 30 Minuten stelle ich den Award vor. Viele der Schüler und Lehrer sind sehr begeistert, haben oftmals nie vorher etwas über diesen Award gehört, stellen Fragen nach möglichen Ideen/Themen und diskutieren diese

QSNA: Warum engagierst Du Dich so für diesen Pflegepreis?

Gisela: Durch meine Zeit bei Zerhusen & Blömer habe ich ganz viel über die Arbeit mit und für ältere Menschen erfahren und miterleben dürfen und darf es noch. Mich begeistert das Engagement dieser Einrichtung so sehr, dass ich gern ein Teil  dieser Arbeit bin und hier nun für den Queen Silvia Nursing Award die Möglichkeit habe, ganz viel davon weiter zu tragen.

Der Pflegepreis ist ein großartiges Angebot, angehenden Kräften eine Stimme zu geben, deren gute Ideen in und für die Pflege voranzubringen und dass diese dann mit einem anspruchsvollen Preis ausgezeichnet werden.

QSNA: Wie begeisterst Du Lehrer und Schüler bei diesem Award mitzumachen?

Gisela: Zum einen erzähle ich Schülern und Lehrern ein wenig über die Historie und darüber, wie es zu diesem Preis gekommen ist. Vor allem aber auch darüber, dass es keine andere Berufsgruppe gibt, für die sich eine Königin stark macht, eine die erlebt hat, wie vielfältig und anspruchsvoll diese Arbeit ist.  Ganz doll werbe ich dafür, in der Pflege mitzuhelfen die Weichen für die spätere Arbeit mit zu bestimmen und nie nachzulassen.

QSNA: Spürst Du, dass sich die Schüler und/oder Lehrer durch dein Kommen begeistern lassen?

Gisela: In den von mir besuchten Einrichtungen habe ich sehr viele begeisterte Schüler und Lehrer erlebt und ein wenig von ihnen kennen lernen dürfen. Schüler und Lehrer sind neugierig im sehr positiven Sinne und viele wollen unbedingt dabei sein. Ganz rege diskutieren sie u.a. darüber, was sie tun möchten, wenn eine/r von ihnen diesen Preis gewinnt.

Wenn ich die Klassen verlasse ist ein großes Interesse vorhanden, ist Motivation, Neugier und vor allem der Wille sich auf den Weg zu machen zu spüren.

QSNA: Hast Du Anregungen und Tipps für die Schüler?

Gisela: Durch die interessierte Haltung der Schüler und Lehrer ergeben sich direkt in den Runden viele erste Ideen und Beispiele, die in den unterschiedlichsten Bereichen der Pflege anzusiedeln sind. Es geht dabei um die Pflege, um Hilfsmittel, um Personalvernetzung, Personalberatung, Fallbesprechnung, um die Arbeit mit Angehörigen, bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit.

QSNA: Findest Du, dass die persönliche Ansprache der Schüler/Lehrer wichtig ist?

Gisela: In jedem Fall, so sind auch die Rückmeldungen der Teilnehmer, weil nur durch die Beschreibung im Netz viele diese Seite nicht gelesen haben, noch sich aufgefordert fühlen teilzunehmen. Hinzu kommt, dass es eher ungewöhnlich ist, Schülern eine Stimme zu geben. Die Lehrer sind ebenfalls sehr aufgeschlossen, weil der QSNA für viele etwas ganz Neues ist, sie sich über diesen Weg auch persönlich informieren lassen, ein Interesse und eine neue Motivation bekommen. Sich mit den Schülern auf den Weg machen, der Pflege eine Stimme zu geben.

 

 

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